Sommerhitze...

 

Tipps für Senioren-Hunde

Nicht nur uns Menschen macht die Sommerhitze zu schaffen, gerade mit der Hitze und Schwüle haben unsere Senior-Tiere zu kämpfen und können je nach Verfassung besser oder schlechter damit umgehen.

 

Hier ein paar Tipps für Tierbesitzer, damit die schönste Zeit des Jahres auch für unsere Senior-Tiere gut zu ertragen ist.

 

  • Bieten Sie zu Hause immer genügend frisches Wasser an. Für unterwegs Wasser mitnehmen, welches Sie ihrem Vierbeiner immer wieder anbieten können.

  • Große Nahrungsportionen sind bei Hitze sehr schwer verdaulich, empfehlenswert ist es, die Essensportion auf mehrere pro Tag zu verteilen. Nass- und Feuchtfutter sind nach der Nahrungsaufnahme sofort zu entsorgen, denn vergammelte Lebensmittel können viele Krankheiten verursachen

  • Ein Sonnenbrand ist für unsere Tiere genau so schmerzhaft wie für uns Menschen. Vorsicht bei hautempfindlichen, hellen Tieren: Hier ist das Eincremen mit Sonnencreme auf Nasenspitze, Ohren und kahlen Stellen nötig, um den Hund vor Sonnenbrand zu schützen. Es gibt in den Zoofachgeschäften spezielle unparfümierte Sonnencremes zu kaufen. Als Notfall-Alternative kann auch eine Sonnencreme für Menschen verwendet werden, diese sollte unparfumiert und einen Sonnenschutzfaktor von mind. 30 aufweisen.

  • Beim Spazieren auf zu heisse Strassen und Gehwegen achten (Hitzeschlag). Je  kleiner  der  Hund, desto  mehr  Hitze  strahlt  von  aufgeheizten  Gehwegen  an  Bauch und  Leistengegend,  sodass  auch  davon  ein  Kreislaufkollaps resultieren  kann.  Bei  Temperaturen  über  28  Grad  Celsius  können sich Pflastersteine, Asphaltstraßen und Gehwege so aufheizen, dass sie einer Herdplatte gleichkommen.

  • Spaziergänge auf die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen und in der Tageshitze nur kurze Gassirunden drehen.

  • Sportliche Anstrengungen, ausgedehnte Spaziergänge, wie das Laufen am Fahrrad sind bei großer Hitze vermeiden.

  • Auf genügend Ruhezeiten achten.

  • Ein nasses Kinder-T-Shirt am Leib sorgt bei vielen Hunden für Begeisterung

  • Für eine willkommene Abkühlung sorgt auch eine kleine Badegelegenheit auf Balkon, Terrasse oder Garten.

  • Auf keinen Fall dürfen Tiere im Auto zurückgelassen werden: Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen haben und sich hauptsächlich über Hecheln abkühlen, erleiden sie im heißen Wageninneren schnell irreparable Organschäden oder sogar einen Herzstillstand!

  • Anzeichen für Überhitzung beim Hund sind starkes Hecheln und Apathie, teils aber auch Nervosität. Sehr starkes Hecheln, Taumeln, eine dunkle Zunge oder ein glasiger Blick und Erbrechen, lassen darauf schließen, dass der Hund vermutlich bereits einen Hitzeschlag erlitten hat und in akuter Lebensgefahr schweben.

  • Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Überhitzung: Das überhitzte Tier muss sofort in den Schatten gebracht werden und mit handwarmem oder leicht kühlem Wasser oder nassen Tüchern gekühlt werden. Trinkwasser anbieten (nicht eiskalt). Anschließend muss das Tier umgehend dem Tierarzt vorgestellt werden.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrem Senior-Tier alles Gute in der schönsten Zeit des Jahres!

 

Christiane Brönnimann – Tierheilpraktikerin

CHRISTIANE BRÖNNIMANN
dipl. Tierheilpraktikerin

Lehn 9, 3123 Belp

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