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ZWINGERHUSTEN - WAS TUN?

ZWINGERHUSTEN...

EINIGE TIPPS UM DIE KRANKHEIT BESSER ZU ÜBERSTEHEN

                          

In der Winterzeit stecken sich viele Vierbeiner mit dem Zwingerhusten an. Bei der infektiösen Tracheobronchitis, umgangs­sprachlich Zwingerhusten, zeigt sich wenige Tage nach der Inkubationszeit die ersten typischen Zeichen in Form von Husten, teilweise mit Würgereiz und Niesen. Die Hunde können auch eine Rachenentzündung, Bronchitis oder Lun­genentzündung entwickeln. Ursache können sowohl Bakterien wie Viren sein. Teilweise können sich die Symptome nachts verschlimmern. Geimpfte Hunde zeigen einen milderen Verlauf, aber gerade bei jungen, älteren, ungeimpften und geschwächten Tieren kann es zu Komplikationen kommen.

 

Hier ein paar Tipps die helfen, die Entzündung besser zu überstehen:

  • Das Tier braucht jetzt Ruhe und Wärme, Zugluft ist zu vermeiden. Spaziergänge einschränken und bei kalten Temperaturen einen Mantel anziehen und bei feuchtem Wetter den Hund abtrocknen.

  • Trainings, Wettkämpfe, Shows, Belastungen und Stress sind zu vermeiden.

  • Der Zwingerhusten ist eine stark ansteckende Krankheit. Der Kontakt mit Artgenossen ist zu vermeiden.

  • Aus der Pflanzenecke haben sich Echinacewurzelpulver, Lavendel, Fenchel, Salbei, Thymian, Huflattichblätter und Kapuzinerkresse bewährt.

  • Bei Reizhusten in der Nacht, vor dem Einschlafen Spitzwegerich über das Fressen streuen.

  • Luftbefeuchter einsetzen (Meersalz beifügen).

  • Mit Kochsalzlösung / Meersalz inhalieren.

  • Angefeuchtetes Futter anbieten

  • Halsband durch Brustgeschirr ersetzten

  • Homöopathisch haben sich folgende Mittel bewährt: Ferrum phosphoricum, Ipecacuanha, Spongia.

  • Passivrauchen reizt die Atemwege des Hundes.

  • Nach überstandener Krankheit Schlafplatz, Decken, Trink- und Futternäpfe bei hoher Temperatur waschen.

  • Bei Fieber und schwerem Husten ist jedoch immer der Tierarzt zu konsultieren.

Der beste Schutz gegen Zwingerhusten ist eine entsprechende Impfung und ein starkes Immunsystem, vor allem für krankheitsanfällige, ungeimpfte, junge und alte Hunde.

Als Tierheilpraktikerin behandle ich die Krankheit mit verschiedenen Produkten aus der Natur, begleitet mit einem entsprechenden homöopathischen Mittel. Parallel dazu stärke ich das Immunsystem.

 

In diesem Sinne wünsche ich Euren tierischen Freunden einen hustfreien Winter.

 

Christiane Brönnimann – Tierheilpraktikerin

CHRISTIANE BRÖNNIMANN
dipl. Tierheilpraktikerin

Lehn 9, 3123 Belp

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